29 Aug

Massage – mehr als nur entspannend

Stress bestimmt unseren Alltag. Oftmals mit gesundheitlichen Auswirkungen. Erschöpfung und Verspannungen sind sehr häufig die Folge. Eine Massage kann hier gute Dienste leisten. Immer mehr Deutsche lassen sich daher hin und wieder einmal verwöhnen.

Die unterschiedlichen Arten von Massagen

Es gibt unzählige Formen, die ihren Ursprung in der gesamten Welt haben. Massagen werden aus unterschiedlichen Gründen verordnet beziehungsweise genommen. Weit verbreitet sind die medizinischen Massagen, die Verkrampfungen lösen und bei Schmerzen und Unbeweglichkeit wahre Wunder verbringen können. Zu ihnen zählen zum Beispiel die klassische Massage, die Colon- oder Reflexzonenmassage sowie natürlich die Lymphdrainage im Zusammenhang mit einer Entstauungs- und Ödemtherapie. Eine medizinische Massage wird idealerweise vom Arzt verordnet. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten, jedoch nur für eine bestimmte Anzahl an Massagen. Nur die privaten Krankenkassen bezahlen, je nach vereinbartem Leistungsspiegel, so viele Behandlungen, wie für die Heilung nötig sind.

Aber auch, wenn keine spezifischen Beschwerden vorliegen, kommen sogenannte Wellness Massagen zahlreich zum Einsatz. Sie dienen der Entspannung und erhöhen das Wohlbefinden. Zu ihnen zählen unter anderem die Thai- oder die Klangmassage, die Akupunktur sowie Massagen mit verschiedenen Aromen beziehungsweise heißen Steinen. Diese Behandlungen müssen von den Betroffenen selbst bezahlt werden.

Eine dritte Art der Massage wird im erotischen Sektor meist von den Paaren in den eigenen vier Wänden praktiziert. Zu ihnen zählen die Tantra-, die Nuri- und die Tao-Massage. Um sich in der Kunst der jeweiligen Massagen zu erlernen, können sich Paare in speziellen Kursen schulen lassen. Angebote für einen Lehrgang der unterschiedlichen Massage Praktiken können im Internet nachgelesen werden.

Die Vor- und Nachteile von Massagen

Massagen, auch medizinische, können bei Beschwerden nie ein Ersatz für eine ärztliche Behandlung darstellen. Aber sie können bei der Therapie begleitend und unterstützend wirken. Je nach Art der Massage können verschiedene Beschwerden gelindert beziehungsweise unterschiedliche Wirkungen erzielt werden. So kann eine Massage:

+ sich wohltuend auf Körper und Geist auswirken
+ gezerrte Bänder und gestresste Muskeln heilen
+ Bewegungseinschränkungen lindern beziehungsweise beseitigen
+ den Kreislauf in Schwung bringen
+ die Durchblutung des Körpers anregen und dadurch
+ Nährstoffe im Körper besser verteilen und
+ das Immunsystem stärken
+ von Stress und Depressionen befreien
+ ein körperliches Wohlbefinden erzeugen
+ Wasseransammlungen des Lymphsystems verringern oder beseitigen
+ die erotische Stimmung verbessern

Der große Nachteil an Massagen ist, dass diese meist nur eine gewisse Zeit helfen, sofern man den auslösenden Faktoren der Beschwerden nicht auf den Grund geht und seine Lebensumstände entsprechend optimiert. Die einzelnen Sitzungen in der Physiopraxis oder in dem Fitnessstudio kosten Geld. Man benötigt einen Termin und muss diesen auch wahrnehmen. Die Zuzahlungen der Krankenkassen sind begrenzt und beschränken sich auf einige medizinische Massage Behandlungen. Viele Deutsche greifen daher zur Selbstmassage und lockern zum Beispiel ihre Verspannungen entweder mit Massagestühlen und -matten. Jedoch sind diese Geräte nicht hilfreich, da die drehenden Rollen nicht zielgenau eingesetzt werden können und auch in der individuellen Intensität des Drucks nicht einstellbar sind. Besser eignen sich da einfache Hilfsmitteln wie Faszienrollen. Diese sind preiswert, einfach und doch wirkungsvoll in der Anwendung und wegen ihrer geringen Maße überall schnell einmal zur Hand. Der Druck kann individuell angepasst werden, sodass die Massage auch hilfreich wirken kann. Faszienrollen eignen sich für die schnelle Massage zwischendurch. Wer jedoch häufig unter Haltungsfehlern oder starken Verspannungen leidet, sollte professionelle Hilfe annehmen und sich hin und wieder durch eine fachgerechte Massage verwöhnen lassen.

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