29 Aug

Pilzerkrankungen der Haut – ärgerlich, aber meist harmlos

Jeder dritte Deutsche leidet mindestens einmal in ihrem Leben an einer Pilzerkrankung der Haut. Diese kann sehr lästig sein, ist aber in der Regel ungefährlich und auf einen kleinen Bereich konzentriert. Doch wie kommt es zu einer Pilzinfektion und wie kann sie behandelt werden? Dieser Ratgeber gibt Auskunft darüber.

Diagnose einer Pilzerkrankung der Haut

Wird der natürliche Säuremantel verletzt, wird die Haut anfällig. Viren, Bakterien und Pilze können sich ansiedeln und Schäden anrichten. Hautpilzerreger werden in drei Arten eingeteilt. In die Fadenpilze, die Sprosspilze (Hefepilze) und die Schimmelpilze.

Infektionen durch einen Hautpilz können am gesamten Körper vorkommen, siedeln sich aber besonders an den Füßen und dem Intimbereich an. Denn hier finden sie ein optimales feucht-warmes Klima, welches das Wachstum anregt und den Pilz mit Nährstoffen versorgt. Die Symptome können, je nach Art des Pilzes, variieren. Meist erkennt man ihn jedoch an den geröteten, juckenden Stellen. Neben den oft typischen Ausschlägen kann es zu schmerzhaften Rissen in der Haut kommen sowie zum Ablösen der Haut. Sind Fuß- und Fingernägel betroffen, werden diese sich verformen und farblich verändern. Befindet sich Pilzbefall unter den Haaren, so können diese an den betroffenen Stellen ausfallen. Bei diesen Symptomen sollten Sie den Arzt aufsuchen, denn Hautpilz ist leicht übertragbar und sollte daher schnellstmöglich behandelt werden.

Behandlung von Hautpilz

Vor einer Behandlung steht immer die Bestimmung an den jeweilig betroffenen Stellen. Je nach Art des Pilzes wird dann die Behandlung entweder innerlich durch Einnahme oder äußerlich durch Auftragen erfolgen. Leidet der Patient an Fußpilz, so sollte eine erhöhte Hygiene stattfinden und zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Füße trocken gehalten werden. Dazu gehören Socken und Schuhwerk öfter wechseln und das Einpudern der Füße. Da auch Fußpilz hochgradig ansteckend ist, dürfen Sie während der Erkrankung an öffentlichen Orten wie Schwimmbädern oder Duschen nicht barfuß laufen.
Es gibt bestimmte Vorkehrungen, die Sie treffen können, um eine Erkrankung mit Hautkrebs vorzubeugen.

1. Auf die nötige Hygiene achten, denn nur wenn der Schutzmantel der Haut beschädigt ist, kann ein Hutpilz entstehen.
2. Kleidung, die direkten Hautkontakt hat, sollte regelmäßig gewechselt und bei mindestens 60°C gewaschen werden. Das gilt besonders für Socken und Stümpfe.
3. Vermeiden Sie direkten Hautkontakt in bestimmten Situationen. In Badeanstalten sollten Sie nicht barfuß laufen, sondern Badeschlappen oder Schwimmschuhe tragen. Beim Kauf neuer Schuhe immer Socken anziehen, da man nie weiß, wie viele Menschen die Schuhe bereits übergezogen haben. Vor dem Anziehen der eigenen Schuhe die Socken wechseln oder ein Desinfektionsspray verwenden. So sind Sie auf der sicheren Seite und die Gefahr, an Hautpilz zu erkranken, verschwindend gering.

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